Glossar — Krisenvorsorge ohne Fachjargon.
Von BBK über Cell Broadcast bis Vorsorgevollmacht. Jeder Begriff ein Satz, jeder Eintrag eine Quelle.
A
Allergiker-PassMedizin
Dokument mit Liste der Allergien und Notfall-Medikation.
Im Geldbeutel mitführen. Bei Anaphylaxie wissen Rettungskräfte sofort was zu tun ist. Vorlage beim Allergologen oder DRK.
Quelle: DRK
B
Bargeld-ReserveDokumente
Bargeld in kleinen Scheinen passend zum eigenen Haushaltsbedarf.
Bei Ausfällen kann elektronische Zahlung eingeschränkt sein. Die passende Reserve hängt von Haushaltsgröße, laufenden Ausgaben und persönlichen Möglichkeiten ab.
Quelle: BBKBBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)Allgemein
Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums.
Veröffentlicht den maßgeblichen "Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen". Klarvorrat folgt BBK-Empfehlungen wo immer möglich.
Quelle: BBKBBK-Checkliste NotvorratNahrung
Aktuelle BBK-Basis für einen 10-Tage-Vorrat.
Der aktuelle BBK-Ratgeber nennt 10 Tage als Ziel für Wasser und Lebensmittel. Mengen sollten zu Essgewohnheiten, Unverträglichkeiten und individuellem Bedarf passen.
Quelle: BBKBetreuungsverfügungRecht
Wunsch, wer als gerichtlicher Betreuer eingesetzt werden soll.
Greift wenn keine Vorsorgevollmacht da ist und ein Gericht einen Betreuer bestellen muss. Du kannst eine bestimmte Person vorschlagen.
Quelle: Bundesministerium der JustizBrauchwasserWasser
Wasser für WC, Wäsche, Reinigung — muss nicht Trinkwasser-Qualität haben.
Kann aus Wasserkanister, Badewanne oder Regentonne kommen. Bei Stromausfall lange genug, dass die Toiletten-Spülung nicht mehr automatisch nachfüllt.
Quelle: BBKBundesweiter WarntagKommunikation
Jährliche Funktionsprüfung aller Warnmittel in Deutschland.
Findet jeden zweiten Donnerstag im September um 11:00 Uhr statt. NINA, Cell Broadcast, Sirenen und Radio werden gemeinsam ausgelöst.
Quelle: BBKBunker-ModeAllgemein
Konzept für 24–72h-Lagerung in einem fensterlosen Raum.
Nicht militärisch — sondern: bei Großbrand/Chemie-Unfall in Innenraum gehen, Fenster/Türen abdichten, Radio hören, NINA prüfen. Klarvorrat-Funktion: Bunker-Mode-Checkliste.
Quelle: BBK
C
Cell BroadcastKommunikation
Direkte Warn-SMS an alle Handys in einer Funkzelle — ohne App.
Seit Februar 2023 in Deutschland aktiv. Funktioniert auch wenn NINA nicht installiert ist. Wird beim bundesweiten Warntag (zweiter Donnerstag im September) getestet.
Quelle: BundesnetzagenturCybersicherheit-VorsorgeDokumente
Backup, 2FA, Passwort-Manager — auch Krisenvorsorge.
Bei IT-Ausfall sind Backups gold wert. Cloud + lokales Backup auf USB. 2FA für E-Mail und Bank. Passwort-Liste in Dokumenten-Mappe (verschlüsselt).
Quelle: BSI
D
DAB+-RadioKommunikation
Digitales Radio über Antenne — funktioniert bei Stromausfall via Batterie.
Empfohlen mit Kurbel oder Solar-Aufladung. Wichtigste Quelle für offizielle Warnmeldungen wenn Internet/Mobilfunk ausfällt.
Quelle: BBKDauer-Medikation ReserveMedizin
Reserve verschreibungspflichtiger Medikamente individuell abstimmen.
Nicht eigenmächtig bevorraten — Menge und Beschaffung mit Arzt oder Apotheke klären.
Quelle: BBK; medizinische FachberatungDokumenten-MappeDokumente
Wasserdichte Sammelmappe mit Kopien der wichtigsten Papiere.
BBK-Empfehlung: Personalausweis-Kopie, Geburtsurkunde, Versicherungsnummern, Bankverbindungen, Impfausweis, Vorsorgevollmacht. Plus verschlüsseltes Cloud-Backup.
Quelle: BBK
E
Erste-Hilfe-KursMedizin
Mindestens alle 5 Jahre auffrischen — DRK, Malteser, Johanniter.
Wiederbelebung, Stabile Seitenlage, Wundversorgung, Defi-Anwendung. ca. 35–50 € pro Tag. Pflicht für Führerschein und manche Berufe.
Quelle: DRKEU-EnergielabelEnergie
A bis G — gibt Stromverbrauch von Geräten an.
Bei Powerstation, Kühlschrank, Gefriertruhe relevant. A = effizient, G = ineffizient. Bei Krisenvorsorge-Investitionen: A oder B wählen.
Quelle: EU-Kommission
F
Familien-TreffpunktKommunikation
Vorab vereinbarter Ort zum Wiederfinden bei Notfall.
Zwei Treffpunkte: einer in der Nähe (z.B. Spielplatz), einer weiter weg (z.B. Großeltern). Adresse + alternative Routen schriftlich.
Quelle: BBK, DRKFamilien-VorratAllgemein
Vorrats-Bedarf skaliert mit Kopfzahl, nicht linear.
4-Personen-Haushalt braucht ca. 4× Wasser, aber Mehrkosten bei Powerstation/Radio sind fix. Einrichtungs-Investition ca. 350–600 €, Verbrauchs-Vorrat ca. 250–400 €.
Quelle: BBKFeuerlöscherAllgemein
ABC-Pulverlöscher 6 kg im Haushalt sinnvoll, im Auto Pflicht ist es nicht.
Alle 2 Jahre prüfen lassen. Im Brandfall: Person retten, Feuer melden (112), dann erst löschen wenn sicher. Fett-Brand NIE mit Wasser.
Quelle: DRKFluchtgepäckAllgemein
Vorgepackter Rucksack für die ersten 72 Stunden außer Haus.
BBK-Empfehlung: Wasser, Müsliriegel, Wechselkleidung, Hausapotheke, Dokumenten-Kopien, Powerbank, Taschenlampe, Bargeld, evtl. Schlafsack.
Quelle: BBK
G
Gas-Kocher (Camping)Energie
Tragbarer Kocher mit Butan/Propan-Kartusche — nur draußen sicher.
Nur im Freien mit Abstand zu Fenstern, Türen und Lufteinlässen verwenden. Innen nur, wenn der Hersteller das konkrete Gerät ausdrücklich dafür freigibt; gute Lüftung allein reicht nicht.
Quelle: BBKGasmangellageEnergie
Drei-Stufen-Plan der Bundesnetzagentur für Gas-Versorgungsknappheit.
Frühwarnstufe → Alarmstufe → Notfallstufe. In Notfallstufe übernimmt Bundesnetzagentur die Verteilung. Geschützte Kunden (Haushalte, Krankenhäuser) zuerst.
Quelle: BundesnetzagenturGrippe-SaisonMedizin
Oktober bis April — Hausapotheke und Schmerzmittel-Reserve prüfen.
Empfohlen: Fieberthermometer, Paracetamol/Ibuprofen, Halstabletten, Inhalations-Salz, Tees. Impfung im Oktober/November empfohlen ab Pflegegrad oder 60+.
Quelle: RKI, BZgA
H
Haltbarkeit vs. Kalorien-DichteNahrung
Trade-off zwischen langer Lagerung und Energiegehalt pro Kilo.
Reis: 1 kg = 3.500 kcal, jahrelang haltbar. Schokolade: 1 kg = 5.500 kcal, aber nur 1 Jahr. Mischung aus beidem ist sinnvoll.
HausapothekeMedizin
Sammlung von Medikamenten und Verbandmaterial im Haushalt.
BBK-empfohlene Mindestausstattung: Schmerzmittel, Pflaster, Mullbinden, Verbandpäckchen, Wund-Desinfektion, Fieberthermometer, persönliche Dauer-Medikation in Reservepackung.
Quelle: BBK, DRKHaustier-VorratAllgemein
Hund/Katze brauchen 2-Wochen-Reserve Futter, Wasser, Medikamente.
Trockenfutter ist haltbarer als Nass. Wasserbedarf: Hund ca. 50 ml/kg/Tag. Apotheker-Notfall-Set. Transportbox griffbereit für Evakuierung.
Quelle: BBKHitzewelleAllgemein
Mehrere Tage in Folge >30°C, oft mit Tropennächten >20°C.
Vorsorge: 2–3 L Wasser/Tag/Person, Kühl-Pack im Gefrierfach, Verschattung Fenster, Senioren-Check. Saison Juni–August in DE.
Quelle: BBK, BZgAHochwasser-VorsorgeAllgemein
Maßnahmen für überschwemmungsgefährdete Lagen.
Wertgegenstände in obere Stockwerke, Sandsäcke an Türen, Heizöltank gegen Auftrieb sichern, Versicherungs-Police prüfen (Elementar-Schaden separat).
Quelle: BBK, Verbraucherzentrale
J
JodtablettenMedizin
Hochdosiertes Kaliumjodid — nur bei nuklearem Unfall und auf Anweisung.
Nicht eigenmächtig einnehmen. BfS lagert Tabletten zentral, Verteilung via Behörden bei akutem Bedarf. Hausapotheke braucht KEINE Eigenbevorratung.
Quelle: BfS, BBK
K
Kalorien pro TagNahrung
Klarvorrat nutzt 2.200 kcal pro Erwachsenem und Tag als vereinfachten Rechenwert.
Der tatsächliche Bedarf hängt unter anderem von Alter, Körper, Aktivität und Gesundheit ab. Das BBK-Basisziel für Lebensmittel liegt bei 10 Tagen.
Quelle: Klarvorrat-Rechenmodell; BBK-ZieldauerKältewelleAllgemein
Längere Periode mit Tagestemperaturen unter -5°C.
Heizungs-Backup einplanen (Decken, Wärmflaschen, Kerzen — KEIN Gas-Heizpilz). Wasserleitungen frostsicher? Nachbarn checken.
Quelle: BBKKerzen sicher verwendenEnergie
Nie unbeaufsichtigt brennen lassen, mind. 50 cm Abstand zu Möbeln.
Sturmkerzen oder Teelichter im Glas sind sicherer als Stabkerzen. Brandmelder im Haushalt regelmäßig prüfen.
Quelle: BBK, DRKKlimaanlage / Mobile KlimageräteEnergie
Bei Hitzewellen sinnvoll, aber stromhungrig (1.000–2.500 W).
Mobile Splits brauchen Abluft-Schlauch. Bei Stromausfall nicht nutzbar. Alternative: nasse Tücher, geschlossene Rollos, Ventilator mit Eis-Pack.
Quelle: VerbraucherzentraleKohlenmonoxid-MelderEnergie
Frühwarnung bei CO-Anstieg — empfohlen in Räumen mit Verbrennungsgeräten.
Sinnvoll bei Gas-Therme, Holzofen, Pellet-Heizung. ca. 25–60 €. CO ist geruchlos und tödlich — Melder ist die einzige Frühwarnung.
Quelle: BZgAKohlenmonoxid-Vergiftung (CO)Energie
Lebensgefahr durch geruchloses Gas bei unvollständiger Verbrennung.
Holzkohlegeräte und Benzin-Generatoren ausschließlich im Freien mit Abstand zu Fenstern, Türen und Lufteinlässen verwenden. Andere Verbrennungsgeräte innen nur, wenn der Hersteller das konkrete Gerät ausdrücklich dafür freigibt.
Quelle: BBK, BZgAKurbel-/Solar-RadioKommunikation
Radio mit eingebautem Dynamo und Solarzelle — autark einsetzbar.
Beispiel Sangean MMR-99: DAB+, FM, Kurbel, Solar, USB-Out zum Smartphone-Laden, Taschenlampe. ca. 70–100 €.
Quelle: Verbraucherzentrale
L
Lebende VorratshaltungNahrung
Vorrat aus Produkten, die du ohnehin täglich isst.
Gegenteil von "Notfall-Konserven die im Keller verstauben". Du kaufst 4 statt 1 Packung Nudeln, isst eine, kaufst neu nach. So altert nichts unbemerkt.
Quelle: BBKLebensmittel-RotationNahrung
Halbjährlich Vorrat checken, Ablaufendes verbrauchen, ergänzen.
Frühling und Herbst sind gute Termine. Klarvorrat erinnert dich automatisch via Re-Check-Email.
M
Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD)Nahrung
Datum, bis zu dem ein Lebensmittel garantiert sein typische Eigenschaften behält.
NICHT zu verwechseln mit Verfallsdatum. Konserven, Reis, Nudeln sind oft Monate nach Ablauf noch genießbar — Augen, Nase, Geschmack entscheiden.
Quelle: VerbraucherzentraleModul "Notfallvorsorge & richtiges Handeln"Allgemein
BBK-Ratgeber-Heft als kostenloser PDF-Download.
70+ Seiten zu allen Vorsorge-Themen. Quelle aller deutschen Krisenvorsorge-Empfehlungen. Klarvorrat folgt diesem Heft als Master-Referenz.
Quelle: BBK
N
NINA-Warn-AppKommunikation
Offizielle Warn-App des BBK für Bevölkerungsschutz-Meldungen.
Push-Benachrichtigungen bei Hochwasser, Sturm, Großbrand oder Stromausfall. Kostenlos für iOS und Android — sollte auf jedem Smartphone installiert sein.
Quelle: BBKNotfall-Karte für die GeldbörseDokumente
Druckbare Karte mit Blutgruppe, Allergien, Notfall-Kontakten.
Sollte in jeder Geldbörse stecken. Hilft Rettungsdiensten bei Bewusstlosigkeit. Generator: /vorrat/notfall-karte.
Quelle: DRK
P
Pandemie-VorratAllgemein
Vorrat für 2–4 Wochen Hausquarantäne.
Lebensmittel und Wasser auf der 10-Tage-Basis plus individuell benötigte Hygiene-Artikel einplanen. Kein Hamstern.
Quelle: BBK, RKIPatientenverfügungRecht
Schriftliche Festlegung medizinischer Maßnahmen für den Fall der Entscheidungsunfähigkeit.
Bezieht sich nur auf medizinische Behandlung — z.B. lebensverlängernde Maßnahmen. BMJ stellt Mustertexte bereit.
Quelle: Bundesministerium der JustizPET vs. Glas (Wasserflaschen)Wasser
PET-Flaschen sind leichter, bruchsicher, aber MHD nur 12 Monate.
Glasflaschen halten Jahre, sind aber schwer und zerbrechlich. Für Vorrat empfohlen: PET in 1,5-L-Größe, regelmäßig rotiert.
Quelle: VerbraucherzentralePMR446-FunkgeräteKommunikation
Anmeldungs-/lizenzfreier Funk auf 446 MHz — Reichweite 1–5 km.
Sinnvoll wenn Familie räumlich getrennt agiert (Garten/Garage/Nachbarschaft). Reichweite real eher 500 m bis 1,5 km in Wohngebieten.
Quelle: BundesnetzagenturPollen-SaisonMedizin
Februar bis September — Allergiker-Vorrat aufstocken.
Antihistaminika (Cetirizin/Loratadin), Augentropfen, Nasenspray, Asthma-Spray (falls verschrieben). Pollenflug-App: NINA oder Pollenflug-Vorhersage des DWD.
Quelle: Verbraucherzentrale, DWDPowerbankEnergie
Tragbarer Akku zum Laden von Smartphone/Tablet — 10.000 bis 30.000 mAh.
Mindestens 20.000 mAh empfohlen — lädt ein iPhone ca. 5×. USB-C bevorzugt für Laptop-Notladung.
PowerstationEnergie
Mobile Lithium-Batterie mit AC/USB-Ausgängen — 200 bis 2.000 Wh.
Kann Kühlschrank, Router, Smartphone, Lampe stundenweise versorgen. Sinnvoll für 6–24 h Stromausfall. Solar-Panel optional als Nachladung.
Quelle: Verbraucherzentrale
R
RauchwarnmelderAllgemein
In allen Bundesländern Pflicht in Schlafzimmern und Fluchtwegen.
Batterien jährlich prüfen, ganzes Gerät nach 10 Jahren ersetzen. Normgerecht: DIN EN 14604. Vermieter verantwortlich für Anschaffung, Mieter für Wartung.
Quelle: DRK
S
Säuglings-VorratNahrung
Pulvermilch + abgepacktes Wasser + Windeln + Babynahrung.
Säuglinge brauchen sterile Bedingungen. Mindestens 4 Wochen Pulvermilch (falls nicht gestillt), 200 Windeln pro Kind, 60 Gläschen Beikost (falls > 6 Monate).
Quelle: BBK, BZgASirenen-SignaleKommunikation
Auf- und abschwellender Heulton 1 Min = Warnung; gleichbleibend 1 Min = Entwarnung.
Bei Warnung: Radio einschalten (DAB+/UKW), Fenster schließen, NINA prüfen, Anweisungen befolgen. Test am Warntag.
Quelle: BBKSolar-Panel (mobil)Energie
Faltbares 60–200-W-Panel zum Laden von Powerstation/Powerbank.
Sinnvoll bei längeren Stromausfällen oder Camping. Wirkungsgrad in DE ca. 60–70 % der Nennleistung. Im Winter nur eingeschränkt nutzbar.
Stromausfall (Blackout)Energie
Großflächiger Ausfall der Stromversorgung über mehrere Stunden bis Tage.
In DE selten lange (>24h), aber regional möglich. Folgen: kein Licht, keine Heizung, kein Kühlschrank, kein Internet, ggf. kein Mobilfunk nach einigen Stunden.
Quelle: BBK, BundesnetzagenturSturm-VorsorgeAllgemein
Lose Gegenstände sichern, Fenster schließen, Bäume prüfen.
Gartenmöbel, Mülltonnen, Trampolin im Vorfeld sichern. Im Sturm: drinnen bleiben, Fenster zu, Auto in Garage. Versicherungs-Schaden zeitnah melden.
Quelle: BBK
T
Trinkwasser-BedarfWasser
BBK rechnet mit 2 Litern pro Person und Tag.
1,5 L zum Trinken + 0,5 L zum Kochen. Für die BBK-Basis von 10 Tagen sind das 20 L pro Person. Familie mit 4 Personen: 80 L. Wasser für Hygiene und Brauchwasser kommt extra.
Quelle: BBK
V
Verbandkasten DIN 13164Medizin
Genormter Erste-Hilfe-Kasten — Pflicht im Auto, sinnvoll im Haus.
Enthält Pflaster, Verbandpäckchen, Heftpflaster, Schere, Handschuhe. MHD ca. 5 Jahre. Im Haushalt eine zweite Box im Bad oder Flur.
Quelle: DRKVorrats-RotationNahrung
First in, first out — älteste Vorräte zuerst aufbrauchen.
Klassisches Lager-Prinzip. Wenn du beim Wocheneinkauf Konserven verbrauchst und 1:1 ersetzt, bleibt der Vorrat frisch — ohne Wegwerf-Stress nach 12 Monaten.
VorsorgevollmachtRecht
Ermächtigung einer Vertrauensperson, Entscheidungen für dich zu treffen.
Tritt in Kraft, wenn du selbst nicht mehr entscheiden kannst (Krankheit, Unfall). Bundesnotarkammer hat zentrales Register.
Quelle: Bundesnotarkammer
W
Wasser-EntkeimungWasser
Methoden, um unsicheres Wasser trinkbar zu machen.
Abkochen (einmal kräftig sprudelnd aufkochen — das reicht laut Umweltbundesamt), Micropur-Tabletten, UV-Stift. Chlor-Tropfen NICHT eigenmischen — Apotheken-Produkte verwenden.
Quelle: UBA, BBK, Verbraucherzentrale