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Vorsorge mit Pflege und Unterstützungsbedarf
Ihr wisst, welche persönlichen Dinge und Absprachen zu eurer Vorbereitung gehören.
Den persönlichen Bedarf durchgehen
Vorbereitung ist individuell. Das BBK empfiehlt Menschen mit Beeinträchtigungen, vorher zu überlegen, was sie brauchen. Das gilt für einen Stromausfall und für das schnelle Verlassen des Hauses. Haltet wichtige Dinge griffbereit und bezieht Menschen aus eurem Umfeld ein.
Das BBK nennt Brille oder Hörgerät, Mobilitätshilfen sowie Ersatzbatterien, Akkus und Ladegeräte für technische Hilfsmittel. Auch Medikamentenplan und notwendige Medikamente gehören dazu; beachtet Haltbarkeit und Lagerung. Für ein Assistenztier kommen ausreichend Tiernahrung und Wasser dazu.
Haltet Notfallkontakte und einen Notfallausweis bereit. Er kann Angaben zu eurer Kommunikation, zu Krankheiten, Allergien und Hilfsmitteln enthalten. Stift und Papier können bei der Verständigung helfen. Überlegt, wer euch unterstützt, wenn ihr vorhandene Fluchtwege nicht nutzen könnt.
Vorsorge mit Haustieren →Versorgung bei Stromausfall klären
In der häuslichen Pflege können laut BBK wichtige Hilfsgeräte ausfallen. Auch Hausnotruf und Essen auf Rädern können gestört sein. Fragt euren Pflegedienst, ob und wie die Versorgung bei längerem Stromausfall weiterläuft. Bei einem Pflegeheim könnt ihr nach der Notstromplanung fragen.
Die AOK rät, eine Liste aller Geräte mit Strombedarf anzulegen und Alternativen zu planen. Werden Beatmungs- oder Sauerstoffgeräte gebraucht, sollten Arztpraxis oder Pflegedienst davon wissen. Besprecht mit der Arztpraxis einen Notfallplan für Stromausfall und die Frage, ob Notstrom nötig ist.
Der DRK-Landesverband Westfalen-Lippe empfiehlt, den Ladezustand akkubetriebener Geräte regelmäßig zu prüfen. Fragt Pflegedienst oder Sanitätshaus, ob ein Gerät eine vorgesehene Ersatzbedienung ohne Strom hat. Übt sie nur nach deren Einweisung und schaltet medizinische Geräte nicht versuchsweise ab. Haltet Maßnahmen- und Medikamentenplan ausgedruckt bereit; fragt beim Pflegedienst danach.
Unterstützung gemeinsam absprechen
Besprecht mit Familie, Freundeskreis und Nachbarschaft, wie sie euch unterstützen können. Die AOK empfiehlt einen gemeinsamen Notfallplan: Wer übernimmt was und wie lange? Wer koordiniert die Hilfe, und wer hat einen Schlüssel? Bezieht die Person, die Pflege braucht, möglichst ein und sprecht mit dem Pflegedienst.
Das BBK rät zu Vorkehrungen, um Angehörige notfalls eine Zeit lang selbst pflegen zu können. Fragt auch bei eurer Gemeinde, wo ihr ohne Telefonnetz einen Notruf absetzen könnt. Ruft Notrufnummern nur in echten Notfällen an.
Gemeinsam vorsorgen →Hausnotruf einordnen
Das Bundesministerium für Gesundheit zählt ein Notrufsystem zu den technischen Pflegehilfsmitteln der Pflegeversicherung.
Bezieht den Hausnotruf in eure Absprachen ein: Laut BBK kann er bei Stromausfall gestört sein oder ausfallen.
Ein kleiner Schritt. Ein gutes Gefühl.
Sinngemäß eingeordnet. Ergänzende Beispiele und Absprachen sind Planungshilfen.
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Quellen
Zum ganzen Beitrag
- BBKStromausfall: Vorsorge und Selbsthilfe ↗, Stand: 2026, Ausgabe 4
- AOKKrisen- und Katastrophenvorsorge für pflegebedürftige Menschen und ihre An- und Zugehörigen ↗, Stand: Dezember 2024
- DRK-Landesverband Westfalen-LippeHandlungsempfehlungen für pflegende An- und Zugehörige bei einem Stromausfall ↗, Stand: 07.04.2022
- Bundesministerium für GesundheitPflegehilfsmittel ↗, Stand: 14.09.2026