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Wenn das Handy weg ist
Ihr kennt die Reihenfolge beim Sperren und wisst, welche Angaben ihr vorher bereithaltet.
Vorher außerhalb des Handys notieren
Im Bild
Die Sperrdaten eures Handys gehören nicht ins Handy, so wie der Ersatzschlüssel nicht im verschlossenen Auto liegt. Ist das Handy weg, sperrt es zuerst aus der Ferne, soweit das eingerichtet ist und gelingt, und lasst dann die SIM-Karte beim Anbieter sperren.
Genauer
Notiert eure Rufnummer, SIM-Kartennummer, Kundennummer und die Sperrnummer eures Mobilfunkanbieters außerhalb des Handys. Dazu gehört die IMEI, die 15-stellige Seriennummer des Geräts. Mit *#06# könnt ihr sie anzeigen lassen. Die Polizei braucht sie bei einer Diebstahlsanzeige.
Die Verbraucherzentrale bietet dafür eine Karte zum Ausfüllen an, die ins Portemonnaie passt. In eurem Klarvorrat-Notfallplan könnt ihr die Sperrnummer Mobilfunk ergänzen und ausdrucken. Macht euch vorher mit den Möglichkeiten zum Orten, Fernsperren und Fernlöschen vertraut.
Notfallplan mit Karte öffnen →Gerät und SIM umgehend sperren
Ruft euer Handy zunächst an; vielleicht liegt es in der Nähe. Ist es verloren oder gestohlen, nutzt die verfügbaren Möglichkeiten zur Fernsperre oder Fernlöschung.
Nutzt die eingerichtete Fernsperre sofort, soweit sie erreichbar ist. Lasst auch die SIM umgehend sperren und wartet nicht lange auf eine erfolgreiche Fernaktion. Ob Fernfunktionen danach noch erreichbar sind, hängt vom Dienst und der Verbindung ab, etwa über WLAN oder mobile Daten.
Die SIM lasst ihr beim Mobilfunkanbieter sperren, auch bei Prepaid. Nutzt dafür die vorher notierte Sperrnummer.
Sperr-Notruf 116 116 einordnen
Über 116 116 lassen sich die girocard und die Online-Ausweisfunktion sperren, unabhängig von Bank oder Behörde. Bei teilnehmenden Herausgebern sind auch Kredit- und Debitkarten, Online- und Telebanking, Mitarbeiterausweise, elektronische Signaturen und SIM-Karten sperrbar. Bei SIM-Karten ist die Teilnahme eingeschränkt: Prüft euren Anbieter in der Teilnehmerliste. Kennt ihr seine Sperrnummer nicht, kann 116 116 ein Rückfallweg sein, aber nicht jede SIM sperren.
Der Sperrdienst selbst ist kostenlos. Aus dem deutschen Festnetz ist der Anruf gebührenfrei; aus dem Mobilnetz können Gebühren anfallen.
116 116 ruft niemals an. Der Dienst fragt auch nie per Telefon, SMS oder E-Mail nach PIN, TAN oder Kartendaten.
Bezahlfunktion, Konten und Anzeige
War eine Bezahlfunktion auf dem Handy eingerichtet, informiert sowohl eure Bank als auch den Bezahldienst. Ändert die Passwörter der Dienste, die ihr über das Handy nutzt, besonders wenn es ungesichert war oder sein Code leicht zu erraten ist.
Erstattet bei Diebstahl Anzeige bei der Polizei und gebt die IMEI an. Die Anzeige ersetzt das Sperren nicht.
Weiterlesen: Konten absichern →Ein kleiner Schritt. Ein gutes Gefühl.
Sinngemäß eingeordnet. Ergänzende Beispiele und Absprachen sind Planungshilfen.
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Quellen
Zum ganzen Beitrag
- [Q208] BSISmartphone und Tablet effektiv schützen ↗, Stand: o. D.
- [Q225] Sperr-NotrufKarte sperren unter 116 116 ↗, Stand: o. D.
- [Q226] Sperr-NotrufSperren – FAQ ↗, Stand: o. D.
- [Q229] Sperr-NotrufSperren – Vorsorge ↗, Stand: o. D.
- [Q230] Sperr-NotrufAnbieter finden ↗, Stand: o. D.
- [Q233] VerbraucherzentraleHandy verloren oder gestohlen: Sperren lassen, Anzeige erstatten! ↗, Stand: 03.04.2025
- [Q235] polizei-beratung.deTaschendiebe: Vorsicht im Gedränge! ↗, Stand: o. D.
- [Q248] Google-Konto-HilfeVerlorenes Android-Gerät finden, sichern oder löschen ↗, Stand: o. D.