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Unwetter und Hochwasser
Ihr wisst, was die Warnstufen bedeuten und was ihr vorher vorbereiten könnt.
Bei einer aktuellen Warnung gilt, was die Behörden sagen. Zur Lage
Die vier DWD-Warnstufen
Im Bild
Die vier Warnfarben des DWD steigen wie eine Treppe: Gelb heißt informieren, Orange besondere Vorsicht, ab Rot meidet ihr Aufenthalte im Freien. Keller, Rückstauverschluss und Versicherung klärt ihr vorher. Bei Hochwasser geht ihr nicht in Keller und Tiefgaragen und fahrt nicht durch überflutete Straßen.
Genauer
Gelb steht für eine amtliche Warnung: Auch bei nicht ungewöhnlichem Wetter können wetterbedingt Gefährdungen auftreten. Orange bezeichnet markantes Wetter; örtlich sind Schäden möglich. Rot bedeutet Unwetter, bei dem verbreitet Schäden möglich sind. Violett steht für extremes Unwetter.
Bei Gelb empfiehlt der DWD, euch regelmäßig zu informieren und euer Verhalten anzupassen. Bei Orange kommt besondere Vorsicht hinzu. Bei Rot und Violett sollt ihr Aufenthalte im Freien meiden. Lest neben der Farbe immer die Hinweise zur konkreten Warnung und folgt den Handlungshinweisen von DWD und Behörden.
Eine schraffierte Vorabinformation kündigt eine mögliche Unwetterentwicklung an. Gebiet, Zeit und Stärke sind dabei noch unsicher. Die Farben beschreiben die Warnstufen des DWD; sie sind keine bundesweit einheitlichen Hochwasser-Meldestufen.
Vorher informieren und vorbereiten
Verfolgt regelmäßig Informationen über NINA, das Radio und die Hochwasserzentralen der Länder. Das Portal hochwasserzentralen.de bündelt die Länderinformationen; die amtliche App „Meine Pegel“ informiert über Pegelstände und kann Warnungen senden.
Klärt vorab den Schutz eures Kellers und vorhandene Rückstauverschlüsse; das BBK empfiehlt, diese regelmäßig zu prüfen. Wenn Hochwasser angekündigt ist, bringt Wertvolles nach oben und räumt gefährdete Kellerräume vorher aus. Sprecht mit Nachbarn ab, wie ihr euch auch bei einem Ausfall von Telefon und Mobilfunk verständigt.
Fragt bei eurer Kommune nach Risikogebieten und vorhandenen Starkregengefahrenkarten. Klärt im Haushalt, wer welche Vorbereitung übernimmt und wie Menschen versorgt werden, die Hilfe brauchen.
Gemeinsam vorsorgen →Bei einer Warnung
Bei einer Unwetterwarnung rät das BBK vor allem: Bleibt zu Hause. Verschiebt Termine, erledigt Besorgungen vor Beginn und sichert bewegliche Gegenstände draußen, etwa Fahrräder und Gartenmöbel.
Bei Orkanböen empfiehlt der DWD, Fenster und Türen zu schließen und Abstand zu Bäumen, Gerüsten und Hochspannungsleitungen zu halten.
Bei Hochwasser oder drohender Überflutung meidet ihr Keller und Tiefgaragen und sucht höher gelegene Bereiche auf. Fahrt nicht durch überflutete Straßen. Die Anweisungen der örtlichen Behörden und Einsatzkräfte gehen vor; beachtet Absperrungen.
Gebäude und Hausrat versichern
Das BBK empfiehlt, Gebäude und Hausrat nach Möglichkeit zu versichern.
Die Verbraucherzentrale unterscheidet: Sturm, Hagel und Blitz fallen in der Regel unter die Wohngebäude- beziehungsweise Hausratversicherung. Für Überschwemmung, Rückstau oder Schneedruck braucht es eine ergänzende Elementarschadenversicherung. Was im Einzelfall gezahlt wird, regeln euer Vertrag und seine Bedingungen, etwa zur Rückstausicherung.
Ein kleiner Schritt. Ein gutes Gefühl.
Sinngemäß eingeordnet. Ergänzende Beispiele und Absprachen sind Planungshilfen.
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Quellen
Zum ganzen Beitrag
- Länderübergreifendes HochwasserportalHinweise zum Internetangebot ↗
- BBKVorsorgen für Krisen und Katastrophen ↗, Stand: 11/2025, 2. Auflage
- VerbraucherzentraleVersicherungsschutz gegen Elementarschäden ↗, Stand: 31.07.2026